Wirbelstürme USA 2020
«Sally» bewegt sich langsam an Land

23.08.2020, 18:32

Warnung vor Hurrikan in den USA

Zwei Tropen­stür­me ziehen durch die Karibik und bewegen sich auf die Verei­nig­ten Staaten zu. Der Wirbel­sturm «Marco» werde über dem Golf von Mexiko weiter an Kraft gewin­nen und am Montag als Hurri­kan auf die südli­che US-Küste treffen, erklär­te das Natio­na­le Hurrikanzentrum.

Er bringe bereits Winde mit einer Geschwin­dig­keit von bis zu 110 Stunden­ki­lo­me­tern und noch stärke­re Böen mit sich.

Der etwas schwä­che­re Tropen­sturm «Laura» bewegte sich ebenfalls in Richtung USA. Er zog am Sonntag über die Insel Hispa­nio­la und verur­sach­te dort hefti­gen Regen und Überschwemmungen.

27.08.2020, 04:54

Starker Hurrikan bedroht US-Küste

Der Wirbel­sturm «Laura» hat über dem Golf von Mexiko weiter an Kraft gewon­nen und steuert als «extrem gefähr­li­cher» Hurri­kan auf die US-Küste zu.

Mit Windge­schwin­dig­kei­ten von bis zu 225 Stunden­ki­lo­me­tern sei «Laura» nun ein Hurri­kan der Stärke vier von fünf, teilte das Natio­na­le Hurri­kan­zen­trum (NHC) mit. Das NHC warnt vor einer Sturm­flut, die nicht zu überle­ben sei, und «zerstö­re­ri­schen» Wellen. Hundert­tau­sen­de Menschen waren aufge­for­dert worden, sich in Sicher­heit zu bringen.

Der Progno­se zufolge sollte «Laura» nahe der Grenze zwischen den Bundes­staa­ten Texas und Louisia­na aufs Festland treffen und sich erst danach abschwächen.

27.08.2020, 09:42

Hurrikan «Laura» auf Land getroffen

Der Wirbel­sturm «Laura» ist im US-Bundes­staat Louisia­na auf Land getrof­fen. Es ist der bisher stärks­te Sturm in der diesjäh­ri­gen Hurrikan-Saison.

Das natio­na­le Hurri­kan­zen­trum der USA hat Windge­schwin­dig­kei­ten von 240 Kilome­tern pro Stunde gemes­sen. Es warnt davor, dass der Sturm extrem gefähr­lich sei. Das Zentrum schreibt auf Twitter, am sichers­ten sei es, im Hausin­ne­ren unter einem Tisch oder einem anderen stabi­len Möbel­stück in Deckung zu gehen und sich nicht in Fenster­nä­he aufzuhalten.

Gemäss Nachrich­ten­agen­tu­ren sind über 100’000 Haushal­te in Louisia­na und im Nachbar­staat Texas von Strom­aus­fäl­len betroffen.

27.08.2020, 23:05

Sturm «Laura»: Sechs Menschen sterben

Der Hurri­kan «Laura» hat im US-Bundes­staat Louisia­na sechs Todes­op­fer gefor­dert. Sie starben unter anderem, als Bäume auf ihre Häuser stürz­ten. Laut dem Gouver­neur ist auch ein 14-jähri­ges Mädchen unter den Todesopfern.

Der Hurri­kan traf mit Windge­schwin­dig­kei­ten von bis zu 240 Kilome­tern pro Stunde auf Land. Diverse Häuser wurden zerstört, Strom­lei­tun­gen beschä­digt und eine Chemie­an­la­ge geriet in Brand.

Mittler­wei­le hat der Sturm deutlich an Kraft verlo­ren. Die Behör­den warnen aber weiter vor Hochwas­ser und Überschwem­mun­gen. Die Schäden fielen insge­samt aber weniger hoch aus, als befürchtet.

29.08.2020, 06:49

Sturm «Laura»: 10 Milliarden US$ Kosten

Die Zerstö­run­gen durch den Wirbel­sturm «Laura» in den USA dürften die Versi­che­rungs­bran­che um die zehn Milli­ar­den US-Dollar kosten.

Der auf Risiko­ana­ly­sen spezia­li­sier­te Versi­che­rungs­dienst­leis­ter CoreLo­gic bezif­fer­te die versi­cher­ten Schäden an Wohnhäu­sern und Betriebs­ge­bäu­den in den US-Bundes­staa­ten Louisia­na und Texas auf acht bis zwölf Milli­ar­den Dollar. «Laura» hatte in Hurri­kan­stär­ke schwere Schäden an der US-Küste angerich­tet abgeschwächt. Mit viel Regen bewegte sich der Sturm in östli­cher Richtung.

CoreLo­gic warnt, dass viele Geschä­dig­te die Kredite für ihre Häuser nicht mehr bezah­len können. Auf diese Weise könnte «Laura» die Lage erschweren.

15.09.2020, 02:18

Südküste erwartet Hurrikan «Sally»

Die Menschen in den US-Bundes­staa­ten Louisia­na und Missis­sip­pi berei­ten sich auf die Ankunft des Wirbel­sturms «Sally» vor. Der Sturm hat auf seinem Weg in Richtung US-Golfküs­te weiter an Kraft gewonnen.

Offizi­ell wurde «Sally» nun zu einem Hurri­kan der Katego­rie zwei von fünf herauf­ge­stuft. Louisia­na und Missis­sip­pi verhäng­ten vorsorg­lich den Notstand, auch um eine beschleu­nig­te Mobili­sie­rung von Behör­den und Rettungs­kräf­ten zu ermöglichen.

Das Tief bringe gefähr­li­che Winde mit sich, die viel Schaden anrich­ten und zu Überschwem­mun­gen führen könnten, hiess es vom Natio­na­len Hurrikan-Zentrum.

16.09.2020, 22:03

«Sally» bewegt sich langsam an Land

Der Hurri­kan «Sally» ist im Süden der USA auf Land getrof­fen. Mittler­wei­le schwäch­te er sich zwar zu einem Tropen­sturm ab, sorgt aber weiter­hin für Überschwem­mun­gen. Beson­ders Teile von Florida und Alabama sind betroffen.

«Sally» riss dort Bäume aus, versenk­te Boote, überflu­te­te Stras­sen und liess Hundert­tau­sen­de Haushal­te ohne Strom zurück. Das US-Hurri­kan-Zentrum sprach von «histo­ri­schen und katastro­pha­len» Überschwem­mun­gen. In gewis­sen Gebie­ten an der Golfküs­te in Florida und Alabama fiel in den letzten 24 Stunden bereits fast ein halber Meter Regen.

Auffäl­lig an «Sally» ist, wie langsam der Sturm unter­wegs ist: Er bewegt sich mit etwa sieben Kilome­tern pro Stunde.