Wirbelsturm Ianos Griechenland
Weiteres Todesopfer nach «Ianos»

18.09.2020, 00:45

Schwerer Sturm erreicht Griechenland

Am Donners­tag hat ein schwe­rer Herbst­sturm (“Ianos”) mit den Merkma­len eines Hurri­kans den Westen Griechen­lands erreicht.

Betrof­fen waren zunächst die Inseln Zakyn­thos und Kefalo­nia sowie Ithaka. Die Fährver­bin­dun­gen mit dem Festland brachen zusam­men. «Gehen Sie nicht auf die Stras­sen. Sichern Sie alles, was herum­flie­gen kann. Gehen Sie auf die höheren Stock­wer­ke, wenn es Fluten gibt», erklär­te der Zivil­schutz in Athen. Schulen in acht Regio­nen sollten heute Freitag geschlos­sen bleiben.

Beson­ders betrof­fen sein könnten neben Inseln im Ionischen Meer voraus­sicht­lich die Halbin­sel Pelopon­nes, Mittel­grie­chen­land sowie teilwei­se Kreta.

19.09.2020, 10:33

«Medicane Ianos» wütet in Griechenland

Der Wirbel­sturm «Ianos» und ein weite­res Sturm­tief über der Nordägä­is haben in der Nacht zum Samstag in weiten Teilen Griechen­lands schwere Schäden verursacht.

In Mittel­grie­chen­land kam eine Frau ums Leben, zwei weitere Menschen wurden vermisst. Viele könnten ihre Häuser wegen Hochwas­sers nicht verlas­sen, teilte die Feuer­wehr mit. Mehr als 600 Menschen seien von Rettungs­kräf­ten aus Wohnun­gen befreit oder ander­wei­tig geret­tet worden.

Ein Medica­ne wie «Ianos» ist ein Sturm­tief, das sich gegen Ende des Sommers im Mittel­meer­raum bilden kann, wenn das Wasser dort noch hohe Tempe­ra­tu­ren aufweist.

20.09.2020, 10:33

Weiteres Todesopfer nach «Ianos»

Die schwe­ren Stürme in Griechen­land haben ein weite­res Opfer gefordert.

Am Sonntag­mor­gen entdeck­te die Feuer­wehr in der Region Thessa­li­en nahe der Stadt Kardit­sa einen 62-Jähri­gen in den Trümmern seines Hauses. Die Zahl der Toten beläuft sich damit auf drei, es werden immer noch Menschen vermisst oder sind in ihren Häusern einge­schlos­sen, wie die Feuer­wehr mitteilte.

Der Wirbel­sturm «Ianos» und ein weite­res Sturm­tief über der Nordägä­is hatten am Freitag und Samstag in weiten Teilen Griechen­lands schwere Schäden verur­sacht. Mehr als 600 Menschen seien von Rettungs­kräf­ten aus Wohnun­gen befreit oder ander­wei­tig geret­tet worden.