Überschwemmungen
Überschwemmungen nach Gewitter

29.08.2020, 13:32

Überschwemmungen nach Starkregen

Gesperr­te Stras­sen, Hangrut­sche, zahlrei­che Einsät­ze der Feuer­wehr: Seit Freitag­nach­mit­tag regnet es in weiten Teilen der Südschweiz beson­ders stark, mit entspre­chen­den Folgen im Tessin und in den Bündner Südtälern.

Die zustän­di­ge Bundes­stel­le beurteilt die Gefahr als sehr gross. Bis Sonntag­nach­mit­tag gilt für verschie­de­ne Gebiete im Tessin und in Graubün­den die höchste Regen-Warnstu­fe 5.

Innert 24 Stunden ist in Teilen des Tessins bereits soviel Regen gefal­len wie norma­ler­wei­se im ganzen Monat August. 180 Milli­me­ter Regen sind es bislang in der Magadi­no­ebe­ne. 130 Milli­me­ter meldet SRF Meteo für das Bergell.

29.08.2020, 17:58

Gewitterband zieht über das Tessin

Starker Regen hat in der Schweiz, beson­ders in Graubün­den und dem Tessin, zu Überschwem­mun­gen und Erdrut­schen geführt.

Am Sonntag­mit­tag überquer­te eine neue Gewit­ter­line das Tessin. Neben Blitz und Donner brachte sie in kurzer Zeit wieder eine extreme Regen­men­ge. Auf dem Monte Genero­so im Südtes­sin gingen in 30 Minuten 25 Milli­me­ter Regen nieder. Solche Nieder­schlä­ge desta­bi­li­sie­ren die Hänge weiter. Auch die Kanali­sa­tio­nen sind bei solchen Extrem­ereig­nis­sen oft überfordert.

Das Verzas­ca­tal war wegen Erd- und Hangrut­schen während einigen Stunden nicht erreich­bar, wie der Touring-Club der Schweiz mitteilte.

30.08.2020, 21:51

Am meisten Regen fiel im Maggiatal/TI

In der Schweiz haben am Wochen­en­de starke Regen­fäl­le an manchen Orten zu Hochwas­ser geführt. Von Freitag bis Sonntag hat es im ganzen Land immer wieder inten­siv gereg­net, vor allem in den Kanto­nen Tessin und Graubünden.

Am meisten Regen gab es gemäss SRF-Meteo mit 294 Milli­me­tern in Cevio im Maggiatal/TI. Im Kanton Graubün­den wurde die grösste Regen­men­ge auf dem Berni­n­a­pass mit 215 Milli­me­tern gemessen.

Im Kanton St. Gallen wurde die Feuer­wehr in rund 50 Gemein­den aufge­bo­ten, wie die Kantons­po­li­zei mitteil­te. Es kam zu Wasser­ein­brü­chen und zu kleine­ren Hangrutschen.

21.09.2020, 01:44

Überschwemmungen nach Gewitter

Im Kanton Freiburg sind am Sonntag­abend heftige Gewit­ter nieder­ge­gan­gen. Beson­ders betrof­fen waren die Regio­nen Saane und Glane, wie die Kantons­po­li­zei in der Nacht auf Montag mitteilte.

Die Feuer­weh­ren seien mehr als 100 Mal wegen Überschwem­mun­gen in Kellern, Garagen und Unter­ge­schos­sen gerufen worden.

Perso­nen wurden laut den Behör­den aller­dings keine verletzt. Das Ausmass der Schäden könne aller­dings noch nicht einge­schätzt werden.