Klimawandel
USA drohen lange Dürreperioden

06.09.2020, 13:13

Es braucht viel mehr Schutzgebiete

Rund die Hälfte der Landmas­se der Erde müsse unbedingt unter Schutz gestellt werden findet eine Gruppe von Wissen­schaf­te­rin­nen und Exper­ten. Nur so könne die Welt dem Klima­wan­del entge­gen­wir­ken und die Arten­viel­falt erhalten.

Die Forschen­den haben zwei Jahre lang Daten gesam­melt und nun für die US-Natur­schutz­or­ga­ni­sa­ti­on Resolve einen Bericht dazu veröf­fent­licht. Derzeit stünden etwa 15 Prozent der Landmas­se unter Schutz.

Es brauche aber mehr, um bedroh­te Pflan­zen- und Tierar­ten vor dem Ausster­ben zu bewah­ren. Beson­ders viel zusätz­li­ches Land müsse etwa in Russland, Indone­si­en oder der Türkei geschützt werden.

09.09.2020, 18:13

Corona bremst Klimawandel nicht

Die Corona-Pande­mie hat den Klima­wan­del einem Bericht der Verein­ten Natio­nen zufolge nicht merklich ausge­bremst. Zwar seien die weltwei­ten Kohlen­stoff­di­oxid-Emissio­nen im April angesichts der Corona-Beschrän­kun­gen um rund 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesun­ken, hiess es im Bericht.

Schon Anfang Juni hätten die tägli­chen CO2-Emissio­nen aber nur noch rund fünf Prozent unter denen von 2019 gelegen. Für das Gesamt­jahr wird eine Minde­rung von vier bis sieben Prozent gegen­über den Vorjah­res­wer­ten prognostiziert.

Die CO2-Konzen­tra­ti­on in der Atmosphä­re sei unter­des­sen weiter gestie­gen. Daran werde auch die leichte Minde­rung in diesem Jahr nur wenig ändern.

21.09.2020, 02:21

Reiche schädigen Klima viel stärker

Wohlha­ben­de Menschen verur­sa­chen mehr CO2-Emissio­nen als ärmere. Jetzt zeigt eine Studie der Hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on Oxfam, wie gross die Unter­schie­de sind.

Demnach ist das reichs­te Prozent der Weltbe­völ­ke­rung für mehr als doppelt so viel CO2-Ausstoss verant­wort­lich als die ärmere Hälfte der gesam­ten Mensch­heit. Die reichs­ten 10 Prozent verur­sach­ten gar mehr als die Hälfte des Kohlen­di­oxid-Ausstos­ses zwischen 1990 und 2015, so Oxfam weiter.

Oxfam fordert im Vorfeld der UNO-Vollver­samm­lung in New York, insbe­son­de­re den CO2-Ausstoss der Wohlha­ben­den einzu­schrän­ken, um die Klima­kri­se zu bewältigen.

23.09.2020, 21:39

USA drohen lange Dürreperioden

Der Klima­wan­del könnte einer Studie zufolge in den USA zu jahrzehn­te­lan­gen sogenann­ten Megadür­ren führen.

Die globale Erder­wär­mung habe das Risiko für solche Extrem-Ereig­nis­se erhöht, erläu­tern Forschen­de von der McGill Univer­si­ty und der Boise State Univer­si­ty. Mit dem Fortschrei­ten des Klima­wan­dels komme es häufi­ger vor, dass extreme Ereig­nis­se wie Hitze­wel­len und Trocken­heit gleich­zei­tig auftre­ten, so die Forschenden.

Episo­den extre­mer Trocken­heit und Hitze seien das Rezept für grosse Waldbrän­de. So sind auch die neusten Waldbrän­de im Westen der USA aus Exper­ten­sicht eine Folge des Klimawandels.