Misserfolg macht erfinderisch
Nokia baut Mobilfunknetz auf dem Mond

Obwohl man den Anschluss an moderne Smart­pho­ne-Techno­lo­gie vor 10 Jahren defini­tiv verlo­ren hat, spinnt man bei Nokia nun Strate­gien über den Aufbau eines neuen Techno­lo­gie-Imperi­ums auf dem Mond. Die Nasa hat den Finnen jeden­falls bereits den Zuschlag zum Aufbau eines Mobil­funk­net­zes auf dem Mond erteilt. Mit Hilfe der USA, die bereits im Jahr 2024 wieder auf den Mond zurück­keh­ren wollen, plant Nokia den Aufbau einer Verbin­dung zum 384’000 km entfern­ten Erdtrabant.

Nokia hat tatsäch­lich das Verspre­chen abgege­ben, dass Ende 2022 die Verbin­dung auf dem Mond aufge­baut wird. Dabei arbeite man mit dem US-Raumfahrt­un­ter­neh­men Intui­ti­ve Machi­nes zusam­men. Ziel der Mission ist es, Mondfahr­zeu­ge besser zu steuern, Videos schnel­ler zu strea­men und verläss­li­cher zu kommunizieren.

Kommentar der Airvox-Redaktion

Eines kann man Nokia bestimmt nicht vorwer­fen: dass diese Firma schnell aufgibt. Mit finan­zi­ell erfolg­rei­chen Geschäfts­ideen hapert es leider seit einigen Jahren bei Nokia. Auch beim aktuel­len Projekt sind Zweifel über einen mögli­chen Erfolg angebracht. Der Vorsatz des Konzerns, Videos vom Mond zur Erde schnel­ler zu strea­men ist ja eine tolle Sache. Vielleicht wäre es jedoch vom Geschäfts­mo­dell her von Vorteil, Quali­tät vor Quanti­tät zu stellen, und Videos vom Mond im Gegen­satz zu 1969 so zu senden, dass sie dieses Mal zweifel­los als echt erkannt werden könnten. Das einfach mal so als kleiner Input…