«Experimenteller Charakter»
Stadt Lugano verhängt Maskenpflicht

Nach Ascona hat auch Lugano eine Masken­pflicht verhängt. Diese gilt ab dem 27. März an drei Wochen­en­den sowie in der Oster­wo­che, wie die Stadt am Donners­tag­nach­mit­tag mitteilte.

Einführung der Maskenpflicht hat «experimentellen Charakter»

Eine Masken­pflicht gilt demnach in der gesam­ten Altstadt, am Lungo­la­go, der Seepro­me­na­de, sowie im gesam­ten Bahnhofs­be­reich, und zwar jeweils von 10 bis 19 Uhr.

Die Stadt­re­gie­rung habe sich für ein Masken­ob­li­ga­to­ri­um entschie­den, um einer Weiter­ver­brei­tung des Corona­vi­rus entge­gen­zu­wir­ken, heisst es im Commu­ni­qué. Mit dem Frühling kehrten Touris­ten und Einhei­mi­sche auf die öffent­li­chen Plätze und an den See zurück, was zu einem erhöh­ten Risiko für Menschen­an­samm­lun­gen führe.

In ihrer Mittei­lung betont die Lugane­ser Stadt­re­gie­rung, dass die Einfüh­rung der Masken­pflicht “experi­men­tel­len Charak­ter” besitze und am Ende des ersten Wochen­en­des — also am 28. März — evalu­iert werde. Es sei denkbar, die einer Masken­pflicht unter­stell­ten Zonen auszuweiten.

Meinung der AirVox-Redaktion

Inzwi­schen sind wir es uns ja gewohnt, dass praktisch alle verhäng­ten Massnah­men völlig losge­löst von jedem evidenz­ba­sier­ten wissen­schaft­li­chen Ansatz sind. Inzwi­schen wagen es die Behör­den sogar, offen von «experi­men­tel­lem Charak­ter» einer Massnah­me zu sprechen. Dies ist offen­sicht­lich ein weite­rer klarer Beleg dafür, dass die Politik primär daran inter­es­siert ist, das Volk zu «dressie­ren».

Dass dieser dikta­to­risch anmuten­de «Führungs­stil» bei den hörigen Herden­scha­fen und den ignoran­ten Schlaf­scha­fen hervor­ra­gend funktio­niert, wissen die Politi­ker nun ja inzwi­schen. Für alle aufge­weck­ten Leser empfeh­len wir hinge­gen einen Besuch im – zumin­dest vorläu­fig noch – masken­frei­en Locarno.