Herzliche Gratulation!
Infosperber feiert heute den zehnten Geburtstag

Das Infor­ma­ti­ons­por­tal «Infosper­ber» ging am 20. März 2011 online und feiert heute seinen zehnten Geburts­tag. Die werbe­freie und von einer gemein­nüt­zi­gen Stiftung finan­zier­te Zeitung findet immer mehr Beach­tung – und das hat sie auch mehr als verdient!

Das Interesse an zuverlässigen Informationen nimmt zu

Mit Stolz blickt die gemein­nüt­zi­ge Stiftung SSUI unter der Leitung von Urs P. Gasche [ehema­li­ger «Kassen­sturz»- Redak­ti­ons­lei­ter von 1986 bis 1996, Anm. d. Red.], welche Infosper­ber heraus­gibt, auf die zehnjäh­ri­ge Geschich­te ihrer Zeitung zurück. Das Inter­es­se an relevan­ten und zuver­läs­si­gen Infor­ma­tio­nen nimmt zu. Im Jahr 2020 wurden auf dem Infosper­ber-Portal im Schnitt täglich über 20’000 Besuche gezählt.

Zusätzliche Perspektiven und eigenständige Analysen

Grosse Zeitun­gen leiden zuneh­mend unter wirtschaft­li­chen Schwie­rig­kei­ten, was sich auf deren Inhalt schmä­lernd auswirkt. Infosper­ber will diese Medien nicht konkur­ren­zie­ren, sondern sie mit Relevan­tem ergän­zen – unter anderem auch mit andern­orts vernach­läs­sig­ter Medien­kri­tik. Zielpu­bli­kum sind alle Perso­nen, die Ergän­zen­des zu anderen Medien schät­zen. Infosper­ber bringt zusätz­li­che Perspek­ti­ven und eigen­stän­di­ge Analy­sen. Damit will es das Infor­ma­ti­ons­por­tal seinen Leserin­nen und Lesern erleich­tern, eine eigen­stän­di­ge Sicht zu finden. Die Online-Zeitung Infosper­ber leistet damit einen wertvol­len Beitrag zur Vielfalt an Infor­ma­tio­nen und Meinungen.

Einzigartiges Geschäftsmodell mit unbezahlter Arbeit

Die Stiftung kann sämtli­che Spenden für redak­tio­nel­le Leistun­gen verwen­den, weil engagier­te Leute aus der Leser­schaft nicht-redak­tio­nel­le Aufga­ben wie Buchhal­tung, Spenden­ma­nage­ment, Marke­ting, IT-Unter­stüt­zung, Überset­zun­gen und das Korrek­to­rat unent­gelt­lich erledi­gen. Zudem arbei­ten auch einige pensio­nier­te, profes­sio­nel­le Journa­lis­tin­nen und Journa­lis­ten auf eigene Rechnung. Büromie­ten entfal­len, weil sämtli­che Redak­ti­ons­mit­glie­der von zu Hause oder von eigenen Büros aus arbeiten.

Inhaltliche Schwerpunkte

Das Thema Corona-Krise prägte 2020 das Infor­ma­ti­ons­an­ge­bot auch von Infosper­ber. Doch Infosper­ber veröf­fent­lich­te weiter­hin viele Beiträ­ge zu anderen wichti­gen Themen. Dazu gehören Grund­rech­te, Funda­men­ta­lis­mus, Flücht­lings- und Migra­ti­ons­fra­gen, Verschul­dung und Finanz­ca­si­no, Klima, Energie und Verkehrs­po­li­tik, Städte­pla­nung, Lobby­ing, Sozial­po­li­tik, Justiz, Wachs­tums- und Gesund­heits­po­li­tik, Konflik­te im Nahen und Mittle­ren Osten, Ukraine/Russland, neuer Kalter Krieg sowie nicht zuletzt konkre­te Medien­kri­tik. In den letzten zehn Jahren hat Infosper­ber über 10‘000 Beiträ­ge veröf­fent­licht, also mehr als tausend pro Jahr.

Verschiedene Sichtweisen im Fokus

Infosper­ber versteht sich nicht als Ersatz für Radio, Fernse­hen und Zeitun­gen, sondern konzen­triert sich auf relevan­te Infor­ma­tio­nen, welche die grossen Schwei­zer Medien oft überse­hen oder nicht publi­zie­ren wollen. Sich auf Ergän­zen­des zu beschrän­ken, kann den Eindruck von Einsei­tig­keit erwecken. Recher­chier­te Berich­te etwa zu Corona, oder Artikel, welche die Sicht Russlands in den Vorder­grund stellen, mögen einen Teil der Leser­schaft irritie­ren oder den Eindruck von Schlag­sei­ten machen. Doch Infosper­ber versteht sich als ergän­zen­des Medium und geht davon aus, dass die Lesen­den die Infor­ma­tio­nen der grossen Medien bereits kennen.

Quelle: Infosper­ber

Meinung der AirVox-Redaktion

Infosper­ber feiert bereits seinen zehnten Geburts­tag und beweist damit eindrück­lich, dass alter­na­ti­ven Infor­ma­ti­ons­por­ta­len – gerade in der aktuel­len Zeit der einsei­ti­gen Bericht­erstat­tung und dreis­ter Zensur­mass­nah­men – eine immer wichti­ge­re Bedeu­tung zukommt. Das Portal zeich­net sich durch sachli­che und faktisch gut recher­chier­te Beiträ­ge aus, und schafft es immer wieder mühelos, komple­xe Zusam­men­hän­ge für jeder­mann anschau­lich darzulegen.

Wir von der noch jungen AirVox-Redak­ti­on gratu­lie­ren Infosper­ber an dieser Stelle ganz herzlich zum runden Geburts­tag. Wir wünschen dem gesam­ten Team weitere erfolg­rei­che Jahre ohne Scheu­klap­pen und mit dem Mut zur Wahrheit – auch wenn diese manch­mal für viele unbequem ist.

Infosper­ber ist für uns ein leuch­ten­des Vorbild, wie man auch in der heuti­gen Zeit durch Ehrlich­keit und Offen­heit für eine immer grösser werden­de Leser­schaft geleb­ten Journa­lis­mus bieten kann, der diesen Namen auch verdient. Herzli­chen Dank!