Der Corona-Skandal | Episode 2
22 Wissenschaftler fordern Rückzug der Drosten-PCR-Test-Studie

22 renom­mier­te, inter­na­tio­na­le Wissen­schaft­le­rIn­nen fordern den Rückzug der Drosten-PCR-Test-Studie aufgrund neun gravie­ren­der wissen­schaft­li­cher Fehler.

Episodenübersicht

Antrag auf Rückzug der PCR-Test-Studie wegen gravierender Fehler

22 renom­mier­te, inter­na­tio­na­le Wissen­schaft­le­rIn­nen haben die für die Etablie­rung des SARS-CoV-2- PCR-Tests grund­le­gen­de Studie von Cornam et. al, an der Prof. Drosten massgeb­lich mitge­wirkt hat, einem unabhän­gi­gen Peer Review-Prozess unter­zo­gen. Sie kommen zu einem vernich­ten­den Urteil: Die Studie enthält neun gravie­ren­de wissen­schaft­li­che Fehler sowie drei kleine­re Ungenauigkeiten.

Wie 2020 News heute bekannt gab, haben die Wissen­schaft­le­rIn­nen den Antrag auf Rückzug der Studie am 27. Novem­ber 2020 beim Journal Eurosur­veil­lan­ce eingereicht.

Pikan­ter­wei­se ist Prof. Drosten selbst Heraus­ge­ber des Magazins, das die Veröf­fent­li­chung, die erst am 21. Januar 2020 einge­reicht worden war, einem offen­bar nur oberfläch­li­chen Review-Prozess unter­zo­gen hatte. Bereits zwei Tage später wurde die Studie in absolu­ter Rekord­zeit veröffentlicht.

Die Kritikpunkte

  1. Das Design der Primer ist unzurei­chend: ungenaue Basen­zu­sam­men­set­zung, zu niedri­ger GC-Gehalt, zu hohe Konzen­tra­tio­nen im Test. Die einzige wissen­schaft­lich relevan­te PCR (N‑Gen) wird zwar darge­stellt, ist aber nicht überprüft und wird zudem nicht von der WHO für die Testung empfoh­len.
  2. Die Anbin­dungs­tem­pe­ra­tur ist zu hoch gewählt, so dass eine unspe­zi­fi­sche Anbin­dung geför­dert wird, wodurch auch andere Gense­quen­zen als die von SARS-CoV‑2 erfasst werden können.
  3. Die Anzahl der Zyklen wird im Papier mit 45 angege­ben, eine Schwel­le, bis zu der die Reakti­on als echt positiv gewer­tet wird, ist für den CT-Wert nicht definiert. Allge­mein ist bekannt, dass PCR-Tests ab einer Zyklen­zahl oberhalb von 30 regel­mäs­sig keine Rückschlüs­se mehr auf eine Konta­mi­na­ti­on der Probe mit dem gesuch­ten Virus zulas­sen.
  4. Es wurde keine biomo­le­ku­la­re Validie­rung durch­ge­führt, daher gibt es keine Bestä­ti­gung, dass die Ampli­fi­ka­te echt sind, wirklich entste­hen und auch die gesuch­te Sequenz nachweisen
  5. Es wurden weder positi­ve noch negati­ve Kontrol­len mit Blick auf die Virus­de­tek­ti­on durchgeführt.
  6. Es sind keine standar­di­sier­ten Handha­bungs­an­wei­sun­gen verfüg­bar, die eine Testwie­der­ho­lung in Anwen­der­la­bo­ren zu immer gleichen Bedin­gun­gen sicher­stel­len würde.
  7. Durch den unprä­zi­sen Versuchs­auf­bau besteht die Gefahr falsch-positi­ver Ergebnisse.
  8. Angesichts des sehr kurzen Zeitraums zwischen Einrei­chung und Veröf­fent­li­chung der Studie, ist es sehr unwahr­schein­lich, dass ein Peer-Review-Prozess überhaupt statt­ge­fun­den hat. Wenn ein Peer Review statt­ge­fun­den hat, so war er unzurei­chend, weil die aufge­zeig­ten Fehler, einschliess­lich forma­ler Fehler, nicht gefun­den worden sind.
  9. Es gibt massive Inter­es­sen­kon­flik­te bei mindes­tens vier der Autoren zusätz­lich zu der Proble­ma­tik, dass zwei der Autoren (Prof. Drosten und Chantal Reusken) dem Heraus­ge­ber­gre­mi­um von Eurosur­veil­lan­ce angehö­ren. Am 29. Juli 2020 wurde zwei Inter­es­sen­kon­flik­te offen­ge­legt: Olfert Landt ist Geschäfts­füh­rer der TIB Molbiol, Marco Kaiser ist Senior Resear­cher bei GenEx­press und wissen­schaft­li­cher Berater der Firma TIB Molbiol. Diese Inter­es­sen­kon­flik­te sind in der Origi­nal­fas­sung der Studie nicht erklärt worden, sie fehlen weiter­hin in der auf PubMed veröf­fent­lich­ten Version. TIB Molbiol ist die Gesell­schaft, die angabe­ge­mäss die “erste” war, die die PCR-Kits herge­stellt hat (Light Mix) auf der Basis des im Gorman-Drosten Manuskript veröf­fent­lich­ten Proto­koll. Nach eigener Darstel­lung hat die Firma die Test-Kits bereits vertrie­ben, bevor die Studie zur Einrei­chung gelangt war.

Victor Corman und Prof. Drosten haben es unter­las­sen, ihre Zweiaf­fi­lia­ti­on anzuge­ben: sie arbei­ten nicht nur an der Charité Körper­schaft öffent­li­chen Rechts sondern auch in der Labor Berlin Charité Vivan­tes GmbH. Im Labor, das real time PCR-Tests durch­führt, sind sie für die Virus­dia­gnos­tik zuständig.

Das Wort der betei­lig­ten Gutach­te­rIn­nen wiegt schwer, da sie über geball­tes Fachwis­sen auf dem fragli­chen Gebiet verfü­gen. Unter ihnen ist z.B. der Ex-Forschungs­lei­ter von Pfizer Dr. Michael Yeadon, der Geneti­ker Kevin McKern­an, massgeb­li­cher Impuls­ge­ber des Human Genom Projekts, der mehrere Patente im Bereich der PCR-Diagnos­tik hält, der Moleku­lar­ge­ne­ti­ker Dr. Pieter Borger, PhD, der Spezia­list für Infek­ti­ons­krank­hei­ten und Präven­ti­ons­me­di­zin Dr. Fabio Frank­chi, der Mikro­bio­lo­ge und Immuno­lo­gie Prof. emerit. Dr. Makoto Ohashi und die Zellbio­lo­gin Prof. Dr. Ulrike Kämme­rer. (AirVox/30.11.2020)

Welche Bedeutung kommt diesem Rückzugsantrag zu?

Einschätzung der AirVox-Redaktion

Die von der inter­na­tio­na­len Wissen­schaft­lern gefun­de­nen Kritik­punk­te gegen­über der Studie wiegen sehr schwer. Ihr wird faktisch «Unwis­sen­schaft­lich­keit» vorge­wor­fen. Dies bedeu­tet nichts anderes, als dass sie schlicht unbrauch­bar ist als Basis­pa­pier für die Einset­zung von PCR-Tests in der Diagnos­tik. Nebst inhalt­li­chen Unzuläng­lich­kei­ten sind auch die erwähn­ten Inter­es­sen­kon­flik­te gravie­rend.

Trotz­dem ist natür­lich nicht davon auszu­ge­hen, dass Corman und Prof. Drosten deswe­gen ihre Studie zurück­zie­hen werden. Vielmehr geht es bei diesem Antrag darum, weitere schwer­wie­gen­de Mängel bereits beim Studi­en­pa­pier aufzu­zei­gen, dem für die damali­ge Einfüh­rung der PCR-Tests grosse Bedeu­tung zukommt. Die erwähn­ten wissen­schaft­li­chen Fehler an der Studie werden jedoch zu einem späte­ren Zeitpunkt garan­tiert gericht­li­che Relevanz erlan­gen. Doch die Mühlen der Justiz mahlen bekannt­lich langsam – aber stetig.

Fazit: Die tatsäch­li­che Aussa­ge­kraft der positi­ven Fallzah­len dieses PCR-Tests sowie die monate­lan­gen behörd­lich verord­ne­ten Massnah­men, die sich stets auf die Fallzah­len dieses Tests stütz­ten, müssen jetzt unbedingt rasch von einem unabhän­gi­gen Unter­su­chungs­aus­schuss hinter­fragt werden.

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